Australien die Zweite !!!

Freitag, 19.01.2018

Zweieinhalb Jahre ist es jetzt her, dass wir eine fantastische Zeit an der Ostküste Australiens verbracht haben.

In diesem Sommer kommt eine weitere Abenteuer-Reise hinzu: 5 Wochen mit dem Camper von Perth nach Darwin ! Wir, das sind Collin, Connor Sandra & Jan, freuen uns jetzt schon auf das neue Abenteuer!

Natürlich werden wir auch von dieser Reise wieder berichten.

LG

Unterwegs mit dem Camper - Letzter Teil

Mittwoch, 26.08.2015

So, nachdem wir unseren doch recht anstrengenden Tauch-Trip zum Great Barrier Reef beendet haben ist der letzte Abschnitt unseres 4 ½ wöchigen Aufenthaltes in Australien angebrochen. Wir haben auf unserem Campground in Ellis Beach zu allererst einmal ausgeschlafen, dann ein ausgiebiges Frühstück, oder Brunch, zu uns genommen und dann den ganzen Tag nur eins gemacht: gefaulenzt. Die Jungs waren am Strand/im Meer, wir haben uns in die Sonne gelegt und den ganzen Tag nix gemacht. Tat auch mal wieder richtig gut.

Schlafzimmer im Grünen Räuberhöhle Perfektes Taucher-Frühstück Blick vom Stellplatz nach vorne Blick vom Stellplatz nach hinten Ellis Beach

An unserem letzten Urlaubstag sind wir bereits früh aufgebrochen nach Daintree. Eine Stunde von unserem Campingplatz in Ellis Beach entfernt liegt der älteste Regenwald der Welt: Daintree Rainforest. Vom Discovery Center aus geht es in drei verschiedenen Ebenen (unten auf dem Boden, auf einem Walkway in ca. 15 Meter Höhe und letztendlich auf dem Canopy-Tower in 23 Meter Höhe in den Gipfeln) durch den Regenwald. Sehr beeindruckend. Alleine die Fahrt nach Daintree und wieder zurück hatte etwas sehr idyllisches.

Daintree Rainforest Vogelnest Kurzer Stopp am Strassenrand was man so Strassenrand nennt... was man so Strassenrand nennt...

Den zweiten Teil des Tages, wir waren gegen 14:00 Uhr wieder in Ellis Beach, haben wir dann natürlich mit Packen verbracht. Die Jungs haben sich nochmals in die Wellen geworfen und sich gebührend vom australischen Strand verabschiedet. Nun sitzen wir also hier und verfassen unseren letzten Bericht des Trips…

Nach 4 Wochen Australien können wir derzeit gar nicht erfassen, was wir hier alles erlebt haben. Der Beginn in Sydney liegt mittlerweile gefühlt Lichtjahre zurück. Für uns 4 war es ein tolles Erlebnis, ein Abenteuer, mehr als ein Urlaub… Wir haben einen Kontinent (nur teilweise) erforscht, Kulturen kennen gelernt, Leute getroffen, in die Unterwasserwelt eingetaucht, Freunde gewonnen, und den Hunger auf weitere Reisen angeregt.

Für alle die unseren Blog verfolgt haben: Wir hoffen, Ihr konntet uns ein bisschen auf unserer Reise begleiten. Für uns war es wichtig, das Erlebte zu dokumentieren, so können auch wir immer wieder ein wenig die Reise nochmals durchleben. Vielen Dank auch für die vielen lieben Kommentare bzw. Rückmeldungen die wir von Euch bekommen haben. So hatten wir immer ein kleines Stückchen Heimat im Gepäck. Morgen früh geht es zum Flughafen, zurück nach Deutschland. Bei aller Euphorie freuen wir uns jetzt auch wieder auf unser Zuhause in Deutschland, auf unsere Tiere, die Familie, die Freunde, Kollegen und was der Alltag so mit sich bringt.

Auf unser nächstes Abenteuer…

Collin, Connor, Sandra & Jan

Auf der Tauchkreuzfahrt - Teil 3

Montag, 24.08.2015

Der dritte und letzte Tag war sehr straff durchorganisiert:
Wake-Up-Time: 5:45 Uhr
Erster Tauchgang: 6:30 Uhr am Flynn Reef, Little Tracey
Zweiter Tauchgang 09:00 Uhr, Big Tracey
Dritter Tauchgang 11:00 Uhr, Big Tracey

Nach dem Aufstehen ließen wir die Jungs, noch halbschlafend, in der Kajüte zurück. Nach einem kurzen Kaffee ging es an das Top-Deck zum Briefing. Da es noch nahezu dunkel war fragten wir uns, ob dies denn ein weiterer Nacht-Tauchgang werden solle. Doch der Plan war, den Tauchgang mit der aufgehenden Sonne zu beginnen. Es war sehr interessant unter Wasser zu beobachten, wie das Riff zum Leben erwacht. Die kleinen Fische verließen ihre Verstecke. Immer mehr kamen herausgekrochen, da die Jäger der Nacht nicht mehr da waren. Unter dem Strich: Zwar keine Großfische, aber durchaus ein toller Tauchgang.

Um mit Connor und Collin nochmals schnorcheln gehen zu können ließen wir den zweiten Tauchgang aus. Zu viert machten wir uns auf den Weg zur Riffkante. Die 2 Jungs bewegten sich mittlerweile im Wasser, als wären sie hier zu Hause. Am Ende hatten wir nochmals das Glück, einer riesigen Wasserschildkröte zu begegnen. Für Connor und Collin ein gelungener Abschluss.

Für uns hieß es nach einer kurzen Pause dann nochmals: Auf zum Tauchen. Auch für uns sollte es ein schöner Abschied vom Great Barrier Reef werden. Nicht umsonst hielt unser Dive-Supervisor diesen Tauchplatz bis zum Schluss auf. Ein wundervoller Korallengarten, aus dem Staunen kam man gar nicht mehr heraus. Einfach wunderschön.

Eines noch zum Team von ProDive Cairns: Wir haben auf unseren bisherigen Tauch-Urlauben nie eine professionellere Crew erlebt. Vom Captain (der heimliche Held unserer Jungs) über den Dive-Supervisor bis hin zur Köchin: Ein Top-Team. Das Equipment auf einem sehr hohen Level. Wir fühlten uns auf diesem Trip extrem gut aufgehoben, alles war top durchorganisiert. Absolut empfehlenswert!

Die Rückfahrt nach Cairns verlief sehr ruhig (nautisch betrachtet). Wir tauschten uns noch ein bisschen mit den anderen Urlaubern aus und erreichten sicher den wunderschönen Naturhafen in Cairns. Leider mussten wir uns von unseren neu gewonnenen Freunden verabschieden. Jaqueline und Daniel werden mit den Fahrrädern ein Jahr lang quer durch die Welt reisen, Angela und Fabian werden mit dem Camper in die nächsten 4 Wochen nach Sydney reisen.

Wir haben unseren Camper wohl erhalten vorgefunden und unseren letzten Campground an der Ellis Beach angesteuert.

  Angekommen in Ellis Beach

Hier werden wir zunächst einmal einen ordentlichen Hamburger vertilgen und dann mit Sicherheit wieder todmüde ins Bett fallen.

Auf der Tauchkreuzfahrt - Teil 2

Sonntag, 23.08.2015

Wer denkt, wir machen hier eine gemütliche Kreuzfahrt: weit gefehlt! Wake-Up-Time für unseren 2. Tag an Bord war 06:30 Uhr, Sprung ins Wasser für den ersten Tauchgang 07:30 Uhr (Flynn Reef, Tennis Court). Toller Tauchgang mit einigen Highlights: große Wasserschildkröte, spanische Tänzerin, Clownfische (nur am Great Barrier Reef mit 2 weißen Streifen), faszinierende Korallenwand. In der Zwischenzeit waren die Jungs mit Guide Jessica beim Schnorcheln, unser Bordcaptain hat die 2 hierzu extra mit dem kleinen Motorboot zum Riff chauffiert. Kaum wieder an Bord, hat uns die Bordköchin ein tolles Frühstücksbuffet gezaubert: Insbesondere Jan freute sich über Rührei mit Speck!!

Nach einer kurzen Pause gingen wir mit den Jungs zum Schnorcheln: Sehr schöner Platz zum Schnorcheln: Schöne Korallen, Kugelfische…

Mittagessen (irre, was man auf engstem Raum zubereiten kann), nach einer kurzen Mittagspause ging es zum 2. Tauchgang mit dem Schiff ein kleines Stück weiter: gleiches Riff, neuer Tauchplatz: Gordon´s Mooring. Zu diesem Tauchgang ein kurzer Auszug aus dem Tauch-Logbuch: Bester Tauchgang EVER!!! Unglaublicher Korallengarten mit paradiesischen Farben, Riffhaien, Schildkröten, Nacktschnecken, kleinen Höhlen und Tunneln zum Durchtauchen, und und und… kann man gar nicht alles aufzählen. Was den Tauchgang noch besonders machte: Die Jungs gingen mit dem Captain (große Ausnahme, geht sonst nicht von Bord) parallel zum Schnorcheln, meistens direkt über uns. Kurzer Auszug aus Connor´s Schnorchel-Logbuch: Wundervolle Korallenblöcke, riesiger Papageien-Fisch, Mama und Papa, Weißspitzen-Riffhaie!!!

Nach Einbruch der Dunkelheit eine Premiere: Sandra wagte ihren ersten Nacht-Tauchgang (war gar nicht so schlimm…). Highlight des Tauchganges war ein Riffhai, der uns mehrfach umschwamm.

Abschluss des Tages war eine gesellige UNO-Runde mit unseren Tauchfreunden Daniel, Jaqueline, Angela und Fabian, alle aus der Schweiz. Besonders die Jungs hatten mit Daniel ihren Spaß.

Todmüde fielen wir in unseren Kajüten in die Betten…

Sandra mit spanischer Tänzerin Clownfische (oder Anemonenfisch) Kugelfisch Tauchpause Blick auf den nächsten Tauchplatz Briefing legendärer 2. Tauchgang Was eine Farbe Riffhai

Auf der Tauchkreuzfahrt - Teil 1

Samstag, 22.08.2015

Nachdem wir sehr früh aufstehen mussten (5:00 Uhr) haben wir uns um 7:00 mit dem Boot auf den Weg zum Achten Weltwunder, dem Great Barrier Reef, gemacht. Von Cairns dauert es ca. 2-3 Stunden, um die ersten Riffe zu erreichen. Wir fuhren 4 Stunden, um etwas tiefer ins die Riff-Formation vorzudringen. Wir ankerten am Milln Reef, der Tauchplatz heißt Petaj Bommies. Um 11:00 Uhr hieß es dann für uns (Sandra & Jan) zum ersten Mal: Ab ins Wasser für den ersten Tauchgang. Von Beginn an waren wir begeistert von dieser einmaligen Unterwasserwelt. Wunderschöne Korallenblöcke, teilweise mehrere Tausend Jahre alt. Ein toller Tauchgang zum Einstieg!

Nach einer kurzen Pause ging es bereits um 14:30 Uhr zum nächsten Tauchgang. Wir blieben im gleichen Riff und tauchten die andere Seite. Auch dies war ein sehr schöner Tauchgang: weite Sicht, viele Fische, darunter auch Blaupunkt-Rochen.

Beim dritten Tauchgang setzten wir aus, um mit den Jungs einen Schnorchel-Trip zu unternehmen. Hier hatten wir auch das Highlight des Tages. Natürlich waren die Jungs von der Unterwasserwelt ebenso begeistert wie wir, doch der Höhepunkt stellte das Bestaunen einer großen Schildkröte dar. Diese war so entspannt, dass sie sich von den Jungs sogar streicheln ließ. Auch wenn die Jungs zum ersten Mal im offenen Meer an einem Riff schnorchelten, bewegten sie sich im Wasser wie echte Profis, wir hatten wirklich viel Spaß.

Schildi... Connor auf Tuchfühlung Wie ein Fisch im Wasser Kleiner Profi ohne Worte Collin in seinem Element Wie der Vater so der Sohn Wow Wow 2

Unterwegs mit dem Camper - Teil 8

Mittwoch, 19.08.2015

Nach dem Zwischenstopp in Townsville sind wir weiter nach Norden gefahren.

Kurzer Stop am Aussichtspunkt on the Road

In Kurrimine Beach haben wir nun 100km vor Cairns zum letzten Mal unsere Zelte aufgeschlagen, bevor wir auf unseren 3-tägigen Bootsausflug über das Great Barrier Reef gehen. Der Kurrimine Holiday Park ist ein sehr kleiner Campground, nah am Meer gelegen, und vor allem mit einem tollen Wasserspielplatz und einem sehr großen Pool mit riesigen Wasserspielzeugen. Deshalb haben wir uns mit den Jungs dazu entschlossen, die Tage bis Cairns hier zu bleiben und nicht noch einen weiteren Campground anzufahren.

Und einen schönen Strand gibt es hier auch...

endlich mit Ball...

Das gibt uns jetzt auch mal die Gelegenheit, von verschiedenen Kuriositäten/Auffälligkeiten hier in Australien zu berichten:

Campergruß: Ähnlich wie in Deutschland die Motorradfahrer grüßen sich hier die Camper auf dem Highway. Unter Camper verstehen wir natürlich die Motorhomes (also Wohnmobile). Diese sind in Aussie zwar deutlich in der Minderheit (ca. 90% der Camper sind Wohnwägen oder Backpacker), doch sehen wir uns natürlich als die Camper erster Klasse. Wohnwägen oder gar Backpacker werden von uns natürlich nicht gegrüßt…

Camper-Gruß :-)

Verschiedene Ansichten: Folgender Vorfall: Ich (Sandra) komme aus dem Waschraum auf dem Campingplatz, als direkt 1m neben mir seelenruhig ein Känguru sitzt und die Sonne genießt. Hinter mir kommt eine Australierin aus dem Raum zeigt auf einen Baum und ruft mir ganz aufgeregt zu: „Look, there is a Kookaburra !“ Kookaburra sind zwar schon Vögel die es nur in Australien gibt, aber es gibt sie wirklich überall: am Straßenrand, auf jedem Campingplatz, in jedem zweiten Baum, selbst in jedem Dorf auf den Stromleitungen. Ich dachte in dem Moment nur: Was soll ich mit dem Vogel? – hier sitzt ein Känguru neben mir ….

Stevie-Cake: Seit unserer Wildlife-Tour in Sydney (mein Gott ist das lange her…) hat Connor eine neue Lieblings-Nachspeise: Das Gebäck ist in Australien bekannt unter dem Namen Lamington. Ein Biskuit mit Schoko-Mantel und Kokos-Raspeln. Warum Stevie-Cake? Auf der damaligen Tour hieß unser Guide Steve. Dieser lud uns in ein kleines Cafe ein und servierte uns diesen Lamington. Connor war sogleich hin und weg und nennt das Gebäck seither liebevoll nach unserem Guide Stevie-Cake. Wir kaufen uns seither arm an dem Zeug (aber es schmeckt wirklich klasse).

Stevie-Cake

Weitere kleine Stories folgen…

Unterwegs mit dem Camper - Teil 7

Montag, 17.08.2015

Auf dem Weg nach Townsville machten wir noch einen kleinen Abstecher in das Billabong Sanctuary (eine Auffangstation für Tiere), dort erfüllte sich für unsere Jungs ein lang ersehnter Traum…..

Aber das möchten die zwei selbst erzählen – hier kommt der Bericht von Connor und Collin:

Zuerst bekamen wir von der Frau an der Kasse Futter für Vögel und Kängurus. Zuerst sind wir an einen Platz gegangen, wo wir Koalas auf den Arm nehmen und ein Bild aufnehmen konnten. Der Koala hat sich bei uns an Schulter und Bauch festgeklammert. Sein Fell war kurz und struppig. Es war ein cooles Gefühl den Koala zu halten. Dann sind wir weiter gelaufen und haben Enten aus der Hand gefüttert. Das fühlte sich witzig an und Papa hätte fast einen Lachkrampf bekommen. Wir haben einen Hahn gesehen, der sah aus als ob er einen Schlafanzug an hatte. Anschließend entdeckten wir einen gefährdeten Helmkasuar. Dann haben wir ein Känguru aus der Hand gefüttert und gestreichelt. Es fühlte sich weltklasse an. Wir konnten mehrere Echsenarten entdecken. Manche sahen gefährlich aus. Mehrere Koalas saßen eingemummelt in einer Astgabelung eines Eukalyptusbaumes und schliefen. Das sah soooo süß aus. Nun gingen wir zu einer Krokodilfütterung: Die Krokodile versuchten nach dem Fleisch zu schnappen. Wir fanden es atemberaubend wie die Krokodile aus dem Wasser sprangen. Zwischen der Fütterung flog ein Adler über uns. Es gab sehr viele verschiedene Krokodilarten, manche mit richtig scharfen und spitzen Zähnen. Nach der Krokodilfütterung gingen wir zu den Dingos. Die Dingos sahen aus wie Hunde, nur ein Tick kleiner als Kehleyr. Sie sahen agiler aus und sind gefährlicher als Hunde. Wir entdeckten einen großen Vogelkäfig mit einem Sittich drin. Der Sittich hieß Galah. Wir konnten sie mit Sonnenblumenkernen füttern – das war sehr schön. Es gab in einem kleinen See sehr viele Wasserschildkröten, die wir dann auch mit Fisch füttern dürften. Anschließend gab es ein Schildkrötenrennen – leider hat unsere Schildkröte Charly verloren. Wir konnten noch mehrmals Kängurus füttern und streicheln. Das war einfach super! Zuerst sahen wir Wombats in einem Gehege frei rumlaufen, danach hat uns ein Ranger etwas über Wombats erzählt. Zum Abschluss durften wir einen Wombat auf den Arm nehmen und Fotos machen. Der Wombat war noch total verschlafen und müde. Sein Fell war richtig strohig.

Der Tag war weltklasse und spitze. Eure Urlaubs-Australier Collin und Connor

Connor´s Traum... endlich... Mama als Versuchskaninchen Das kitzelt vielleicht Connor ganz mutig Collin´s Entenfütterung Helmkasuar Hahn im Schlafanzug Känguru ganz nah Collin war begeistert Mama fand es auch toll Drachen-Echse Schlafender Koala - 1 Schlafender Koala - 2 Guten Morgen Krokodil-Weibchen - ca. 3m Krokodil-Männchen - 5m geballte Kraft Flugeinlage eines wilden Adlers Wow ! Was für Zähne Dingo - sieht so lieb aus Sittich Galah die nehmen wir mit Heim Schildkröten-Fütterung Die waren vielleicht hungrig Charly Känguru zum knuddeln ist das toll das nehmen wir auch mit Unser Tier-Flüsterer - unglaublich Die 2 verstehen sich Wombat Mama darf Wombat streicheln Wunsch geht in Erfüllung Ist der süß - der Wombat

Unterwegs mit dem Camper - Teil 6

Sonntag, 16.08.2015

Samstag – Wochenende – Ausschlafen !
Das war auch die Devise für unseren Samstag. Nach dem, gemessen an unserem bisherigen Urlaub, fast schon routinemäßigen Gang zum Strand (immerhin am 2ten Tag hintereinander!) haben wir auch heute wieder am Nachmittag einen kleinen Walk durch die Natur unternommen. Die Jungs lieben es, Querfeldein durch das Terrain zu rennen und die Hindernisse zu überspringen. Wir haben den Jungs deshalb mal die GoPro angehängt, damit das Ganze mal in Bild und Ton festgehalten wird.

Die Jungs unterwegs durch den Busch Die GoPro dabei

Am Abend hatten wir dann noch Besuch von mehreren Opossums, damit kann hinter einem weiteren Tier in der Must-See-Checkliste ein Haken gemacht werden. Besuch von einem Opossum

Sonntag – Wochenende – Nicht Ausschlafen !
Wir sind heute sehr früh aufgestanden, um den Sonnenaufgang am Strand zu beobachten. Außerdem hatten wir den Tipp erhalten, dass sich früh morgens Kängurus am Strand aufhalten sollen. Wir hatten mit beidem Glück, war ein schönes Naturschauspiel.

Sonnenaufgang mit Kängurus und noch eins und noch eins ohne Kängurus

Gleich nach dem Sonnenaufgang haben wir uns weiter auf den Weg nach Norden gemacht. Airlie Beach hieß unser heutiges Ziel.
Eingecheckt haben wir auf dem Airlie Cove Resort, ein Campground mit einem tollen Wasser-Spielplatz

. Wasserspielplatz auf dem Campground Wasserspielplatz auf dem Campground Wasserspielplatz auf dem Campground Wasserspielplatz auf dem Campground

Am Nachmittag sind wir in die Zivilisation zurückgekehrt und sind in der Stadt bummeln und Essen gegangen. Ein komisches Gefühl, wieder unter „normalen“ Menschen zu sein…

Morgen geht es schon wieder weiter nach Townsville… immer weiter Richtung Norden.

Unterwegs mit dem Camper - Teil 5

Freitag, 14.08.2015

Am Donnerstagmorgen haben wir uns bereits sehr früh auf den Weg zurück zur Küste gemacht. Nachdem uns in der Nacht ein Sturm etwas durchgeschüttelt hatte waren wir zwar etwas übermüdet, haben aber die Fahrt von 700km nach Mackay aber gut überstanden. Sandra hat uns einen Campground am Cap Hillsborough ausgesucht. Wir hatten zwar schon vorher gelesen, dass der Campground sehr schön liegt, aber der Platz hat es bei weitem übertroffen: ein traumhafter Strand, kurze, aber abenteuerliche Wanderwege rund um den Platz, Kängurus und Opossums gehören hier quasi zur Einrichtung – toll!

Aber der Reihe nach: In Cap Hillsborough angekommen machten wir einen kleinen Rundgang und nach einem leckeren Abendessen (Hamburger natürlich) fielen wir alle hundemüde ins Bett. Am nächsten Morgen hieß es erst mal ausschlafen, frühstücken und dann ab an den Strand. Die Jungs genossen das Rumtoben in und am Wasser.

(Ach ja, Waschtag war heute auch – mit Unterhaltungsprogamm ;-) )

Mittagsschläfchen

Am Nachmittag unternahmen wir eine Wanderung in die umliegenden Küstenberge. Mit Höhlen und kleinen Klettereinheiten war das ganz nach unserem Geschmack. Der Ausblick war wunderschön.

Wir haben spontan unseren Aufenthalt hier noch um einen Tag verlängert und werden weiter berichten ….

Unterwegs mit dem Camper - Teil 4

Freitag, 14.08.2015

So, nachdem wir die letzten Tage „offline“ waren (im Busch gibt es leider kein LAN), sind wir jetzt wieder online und werden von den vergangenen Tagen berichten.

Wir sind am Montag bereits früh nach Takarakka aufgebrochen, der Insider-Tipp unserer australischen Freunde. Nach 6 Stunden Fahrt und abschließenden 12km über Buckelpiste und durch Rinderweiden sind wir im Bush Resort angekommen.

Von der ersten Sekunde an haben wir uns hier wohl gefühlt, denn schon in der Einfahrt auf den Campground wurden wir von mehreren Kängurus begrüßt. Wir haben gar nicht groß ausgepackt sondern haben uns gleich auf einen kurzen Wanderweg durch die Landschaft gemacht. Der Weg entpuppte sich als Kletterpfad durch abenteuerliche Felsenschluchten an einem Bachlauf entlang.

Ganz schöne Kletterei...

Den darauf folgenden Morgen begannen wir mit einer kleinen Wanderung am Campground-eigenen Bach (australisch: Creek) entlang. Dort leben zahlreiche Kängurus und Wallabys, denen konnte man auch ganz nah kommen, Collin hätte ihn so gerne gestreichelt…aber 10cm fehlten

10cm fehlen... Wallaby Känguru Kleines Stein-LabyrinthUnser Camp-Site

Gegen Mittag machten wir uns auf für die große Wanderung: den Carnavon Gorge. Insgesamt ging es ca. 15km durch den Canyon des Nationalparks. Bergauf, bergab, über Flüsse und Bäche bis hin zu den mehrere Tausend Jahre alten Felsenzeichnungen der Aborigines.

Ameisen-Igel

Den Abend ließen wir gemütlich ausklingen. Beim kurzen Rundgang am Bach entlang konnten wir dann auch endlich ein noch fehlendes Puzzle-Teil unseres Urlaubs entdecken: Schnabeltiere tollten im Bachlauf. Unter dem Strich müssen wir festhalten, dass der Carnavon-Nationalpark und das Takarakka Bush Resort eine hervorragende Empfehlung war. Der Abstecher hat sich durchaus gelohnt. Sowohl die Fahrten durch das Land, als auch der Ort an sich haben sich gelohnt. Sehr beeindruckend (werden uns bei Jill per SMS bedanken).

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